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Motoradhelm kaufen – Das ist zu beachten

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Arthur Müller, der bereits seit 2 Jahren in der Redaktion von Helmexpress arbeitet. Er liebt es, auf seinem Motorrad neue Gegenden zu erkunden und ist auch gern mal länger als ein Wochenende am Stück unterwegs. Und falls jemand eine kaputtes Gefährt hat?- Arthur repariert es in Windeseile, und das wissen seine Motorradfreunde zu schätzen.

Mit jedem Frühjahr, in dem für Motorradbegeisterte die Saison beginnt, startet auch die Zeit schwerer Unfälle. Neben der Wartung des Motorrades steht vor der ersten Ausfahrt deshalb die Frage nach der eigenen Sicherheit im Vordergrund. Dem Motorradhelm kommt hierbei eine zentrale Rolle zu – für jeden Geschmack, passend zu jedem Motorradtyp und für fast jeden Geldbeutel werden Motorradhelme angeboten: ob klassischer Integralhelm, komfortabler Klapphelm, modischer Jethelm oder sportlicher Motocross Helm. Der Anschaffung des richtigen Helmes sollte auf jeden Fall die Aufmerksamkeit gewidmet werden, die seiner wichtigen Funktion, nämlich das Leben zu schützen, entspricht.

Der Helm – die Knautschzone des Motorradfahrers

Bei einem Unfall wirken, schon bei geringen Geschwindigkeiten, enorme Kräfte. Wird ein Autofahrer heute von modernen Einrichtungen, wie einer stabilen Karosserie und einer Fahrgastzelle geschützt, sind es beim Motorrad alleine die Schutzkleidung und der Helm, die den Fahrer vor Verletzungen schützen. Kopfverletzungen sind erfahrungsgemäß die gefährlichsten Verletzungen und können das Leben kosten. Aufgabe eines Helmes ist es deshalb, die Kräfte, die bei einem Aufprall entstehen, aufzunehmen, zu verteilen, umzuwandeln und so den Kopf zu schützen. Die äußere Kunststoffhülle eines Helmes verteilt die Kraft eines Aufschlags durch Verformung auf die gesamte Oberfläche. Seine Innenpolsterung, meist aus Polystyrol bestehend, nimmt die verbleibende Energie des Aufpralls auf und wandelt sie ebenfalls in Verformungsenergie um. Zusammengenommen soll ein korrekt sitzender Helm einem Schlag auf den Kopf so weit absorbieren, dass schwerste Kopfverletzungen vermieden werden.

Gebraucht – so gut wie neu?

Die Außenhülle eines Helms besteht aus flexiblen und belastbaren Kunststoffen. Nach einem Aufprall kehren diese meist in ihre Ausgangsform zurück. Neben Kratzspuren ist ein Unfall ihnen also nicht zwingend anzusehen. Anders ist es bei der inneren Schutzschicht aus Polystyrol: diese verformt sich durch einen Aufprall dauerhaft und verliert dadurch für die Zukunft ihre Schutzwirkung. Ein Helm, der schon einmal an einem Unfall beteiligt war, sollte nicht mehr genutzt werden, auch dann nicht, wenn er optisch einwandfrei erscheint. Einige Hersteller bieten eine Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Helmes, zum Beispiel nach kleineren Unfällen oder einem Herunterfallen.

Wer sorglos kauft, kauft vielleicht kein zweites Mal

Für Hersteller von Motorradhelmen gilt eine einheitliche Sicherheitsnorm (ECE-Norm 22/05), welche grundsätzliche Sicherheitsmerkmale definiert. Trotzdem gibt es qualitative Unterschiede, zum Beispiel bei verarbeiteten Materialien, die sich auch im Preis niederschlagen. Die verschiedenen Helmtypen bieten unterschiedliche Komfort- und Sicherheitsmerkmale. Der teuerste und sicherste Helm kann jedoch nur schützen, wenn er korrekt sitzt, das heißt, die gewählte Helmgröße stimmt und zum Beispiel ein Kinnriemen geschlossen und richtig eingestellt ist. Ein Helm sollte demzufolge nicht blind gekauft werden. Eine fachliche Beratung sowie ein Probe-tragen ist Pflicht bevor man sich für einen Helm entscheidet.

Weitere Informationen und Produkte zum Thema Motorradhelm finden Sie auf helmexpress.com

3 Kommentare

  1. Wirklich ein sehr hilfreicher Artikel! Helm sollte immer anprobiert werden! Nie ohne anprobieren kaufen!

    • Brian Börsting

      Stimmt – Anprobieren ist wirklich sehr wichtig! Man kann aber auch problemlos im Internet bestellen. Bei den meisten Anbietern, wie beispielsweise Amazon, kann man schließlich auch ohne Probleme zurücksenden, wenn der Helm nicht passt.

  2. Das Ratschenschloss ist auch gut zu bedienen. Es stellt automatisch eine Weite ein. Der Nachteil ist hier, dass sich der Fahrer darin einklemmen kann.

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